Steuerberater internationales Steuerrecht: Firmengründung England : Limited /Ltd. und PLC)
Steuerberater internationales Steuerrecht: Firmengründung England : Limited /Ltd. und PLC)


Unsere Kanzlei gründet für Mandanten Gesellschaften in England, einschließlich aller erforderlichen Dienstleistungen (Firmengründung England,Apostille,beglaubigte Übersetzungen,virtuell Office bis Büro, Treuhand-Dienste,Buchhaltung, USt-Voranmeldung und Jahresabschluss). Die Informationen "Firmengründung England" können Sie hier als Druckversion downloaden.
Firmengründung England
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Einleitung zum Thema Limited gründen Eine englische Limited ist eine Kapitalgesellschaft nach englischem Recht, das Mindeststammkapital beträgt 1 ePfund. Es handelt sich vergleichbar um die Rechtsform einer Aktiengesellschaft,mithin sind die Shareholder (Aktionäre) Eigner der Gesellschaft. Erforderlich ist mindestens ein Direktor und Shareholder, wobei eine Person beide Positionen übernehmen kann (Ein-Mann-Gesellschaft). Eine englische Limited mit Betriebsstätte England wird im Mittelstandssatz (bis 300.000 ePfund Ertrag) mit 21% besteuert, danach progressiv steigend bis 30%. Dividendenausschüttungen an eine nicht in England ansässige juristische Person unterliegen im DBA-Sachverhalt keiner Quellensteuer. Zu beachten sind allerdings die DBA-Missbrauchsklauseln und/oder die englischen Gesetze zur rechtswidrigen Verlagerung von Einkünften in Niedrigsteuerländer. Die Umsatzsteuer (VAT) beträgt 17,5%, im Rahmen der Finanz-und Wirtschaftskrise gab es eine vorübergehende Senkung auf 15%.
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Damit eine internationale Steuergestaltung nicht
zur Steuerfalle wird!
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Einleitung zum Thema Limited gründen
Eine englische Limited ist eine Kapitalgesellschaft nach englischem Recht, das Mindeststammkapital beträgt 1 ePfund. Es handelt sich vergleichbar um die Rechtsform einer Aktiengesellschaft,mithin sind die Shareholder (Aktionäre) Eigner der Gesellschaft. Erforderlich ist mindestens ein Direktor und Shareholder, wobei eine Person beide Positionen übernehmen kann (Ein-Mann-Gesellschaft). Eine englische Limited mit Betriebsstätte England wird im Mittelstandssatz (bis 300.000 ePfund Ertrag) mit 21% besteuert, danach progressiv steigend bis 30%. Dividendenausschüttungen an eine nicht in England ansässige juristische Person unterliegen im DBA-Sachverhalt keiner Quellensteuer. Zu beachten sind allerdings die DBA-Missbrauchsklauseln und/oder die englischen Gesetze zur rechtswidrigen Verlagerung von Einkünften in Niedrigsteuerländer. Die Umsatzsteuer (VAT) beträgt 17,5%, im Rahmen der Finanz-und Wirtschaftskrise gab es eine vorübergehende Senkung auf 15%.
DBA-Sachverhalt
England unterhält mit vielen Ländern ein
Doppelbesteuerungsabkommen, so auch mit Deutschland. Mithin
ist i.d.R. die Abschirmwirkung eines
Doppelbesteuerungsabkommens vorhanden, eine steuerliche
Betriebsstätte definiert sich legal über 5 DBA. Bei
Anwendung des Deutschen Steuerrechts: Eine Repräsentanz, ein
Warenlager oder der ständige Vertreter (5.3 DBA) löst in
Deutschland keine Betriebsstätte aus, da §§12/13 AO
(Deutsche Abgabenordnung) keine Wirkung entfalten. Die
Doppelbesteuerungsabkommen mit England kennen die üblichen
DBA-Missbrauchsklauseln (Aktivitätsvorbehalte,„Subject-to-tax“-Klauseln“
-Rückfallklausel-
Betriebsstättendefinition in England
Eine Produktionsstätte, eine Stätte zur Ausbeutung von Bodenschätzen oder eine Bauausführung länger als 9-12 Monate Dauer (je nach DBA) definiert immer eine Betriebsstätte in England, unabhängig vom Ort der geschäftlichen Oberleitung. Ansonsten definiert sich das Vorliegen einer steuerlichen Betriebsstätte zentral über den "Ort der geschäftlichen Oberleitung": Entweder der Mandant- oder sein Beauftragter- verlagert seinen gewöhnlichen Aufenthalt nach England und tritt als Direktor der englischen Limited auf ODER unsere englische Kanzlei stellt einen Treuhand-Direktor bzw. angestellten Direktor ODER der nicht in England ansässige Direktor weist nach, dass er sich im Rahmen der notwendigen Leitungsaufgaben an der Betriebsstätte in England aufhält, um diese Leitungsaufgaben gewöhnlich an der englischen Betriebsstätte wahrzunehmen. Weitere Kriterien der Betriebsstätte sind:
-Der Ordentliche Geschäftssitz: Ein reines Registered Office oder ein Anrufbeantworter ist kein ordentlicher Geschäftssitz im Sinne (Annahme der Schein-oder Briefkastenfirma). Es müssen aber nicht immer große Büroräume sein. Es kommt bei der Ausgestaltung des ordentlichen Geschäftssitzes auf die Vergleichbarkeit an.
Vertragliche Anbindung und Rechnungsstellung: Kunden der Limited werden vertragsmäßig an die englische Limited, Betriebsstätte England, angebunden. Die Rechnungsstellung erfolgt von der englischen Betriebsstätte, Zahlungseingänge auf das englische Konto der Limited, alternativ auf ein gebietsfremdes EU_Konto z.B. in Deutschland.
Hinzurechnungsbesteuerung nach Deutschen AStG
Im Kern regelt das deutsche Außensteuergesetz in §§ 7-14 AstG, dass eine Besteuerung der Dividenden beim deutschen Anteilseigner stattfindet, wenn dieser beherrschenden Einfluss auf die Auslandsgesellschaft ausübt (Mehrheits-Gesellschafter), die Auslandgesellschaft nur passive Einkünfte erwirtschaftet und die Auslandsgesellschaft im einem Niedrigsteuergebiet angesiedelt ist, also unter 25% Ertragssteuer,ergänzend in Deutschland keine steuerliche Betriebsstätte unterhält. Allerdings ist diese Deutsche Regelung im EU-Kontext rechtswidrig. Mit dem Schreiben des Bundesfinanzministeriums an die Finanzämter der Länder, ergänzend an die Bundesfinanzakademie, wird England in der Anlage NICHT mehr als Niedrigsteuerland im Sinne des AStG aufgeführt. Dieses ist darin begründet, dass England einen Körperschaftssteuersatz zwischen 21-30% hat und ein Niedrigsteuerland im Sinne des AStGs wie folgt qualifiziert wird: ..grundsätzlich eine Besteuerung unter 25%.
Hinzurechnungsbesteuerung in anderen Ländern
Österreich kennt keine Hinzurechnungsbesteuerung analog dem Deutschen AStG, andere Länder haben jedoch z.T. ähnliche oder analoge Regelungen.
Englische Missbrauchsregeln
Wie die meisten Industriestaaten kennt auch England entsprechende Missbrauchsregeln, um die rechtswidrige Verlagerung von Einkünften ins Ausland zu verhindern. Stichworte sind hier: DBA-Missbrauchsregeln,innerstaatliche Regelungen zur Verhinderung des Gestaltungsmissbrauchs, G20-Abkommen.
EU-Mutter-Tochter-Richtlinie
Bei verbundenen Unternehmen in der EU greift die EU-Mutter-Tochter-Richtlinie, mithin steuerfreie Vereinnahmung der Dividenden, sofern die Voraussetzungen der EU-Mutter-Tochter-Richtlinie erfüllt sind (Beteiligungsschwelle, Beteiligungen auf mindestens ein Jahr ausgelegt, beide Gesellschaften müssen aktiv im Sinne sein).
EU-Fusionsrichtlinie (Einbringung in die europäische Union,Deutsches Recht: §23 UmWStG)
Im europäischen Kontext ist die EU-Fusionsrichtlinie entsprechend anwendbar.
Englische Limited oder PLC als Holding
Aufgrund verschiedener Aspekte die den Inhalt dieser Ausführung sprengen würde, ist England als Holdingstandort nicht geeignet. Geeignete Holdingstandorte wären: Zypern,Spanien,Dänemark,Schweiz.
Englische Limited gründen und Dienstleistungen unserer Kanzlei
-Steuerliche Beratung im Kontext der Gründung einer englischen Limited oder PLC, verbundene Unternehmen, DBA-Recht, Missbrauchsklauseln
-Gründung der englischen Limited, Eintrag ins Companies House,Registerunterlagen,beglaubigte Übersetzungen,Apostille,Registered Office
-Registered Office bis Büro (ordentlicher Geschäftssitz im Sinne)
-Umsatzsteuer ID (VAT No.)
-Kontoeröffnung auf die englische Limited bei einer großen englischen Bank, inkl. Onlinebanking,Kreditkarte und Schecks (der Mandant und/oder wirtschaftlich Berechtigte muss einmal nach England reisen)
-Auf Wunsch bzw. sofern erforderlich: Stellung Treuhand-Direktor und/oder Treuhand-Shareholder, englische Steuer-und Anwaltskanzlei.
-Laufende Buchhaltung,USt-Voranmeldungen (VAT),Jahresabschluss, Anual Return-/Account
-Konzern-Bilanzerstellung, UK Gaap
-Angestelltenverträge nach englischem Recht,steuerliche Meldung, NI-und NHS,Lohnbuchhaltung.
Erweiterte Dienstleistungen
-Glücksspiel Lizenz in England
-Transportlizenz nach englischem Recht, EU-Transportlizenz
-Gründung von Finanzdienstleistungsgesellschaften/Einlagenkreditinstitute nach englischem Recht
-Gründung PLC, vorbörsliche Emission und Börsengang nach englischem Recht
Ebene der natürlichen Person
-Verlagerung der unbeschränkten Steuerpflicht der natürlichen Person nach England,steuerliche Meldung,NI-und NHS,Einkommensteuer. Ergänzend: Non-Domc.Status in England, UK Insolvenzverfahren.
Mittelstand und Konzernebene
-steuerliche Gestaltung im Kontext der Einbindung im Konzernverbund
-Laufende Buchhaltung,USt-Voranmeldungen (VAT),Jahresabschluss, Anual Return-/Account, Konzern-Bilanzerstellung, UK Gaap
-Angestelltenverträge nach englischem Recht,steuerliche Meldung, NI-und NHS,Lohnbuchhaltung, Sozialversicherung
Steuerberater internationales Steuerrecht- Firmengründung Ausland - Offshore Firmengründung- Firmengründung Zypern und Holdinggesellschaft auf Zypern, Firmengründung Dubai/VAE: Freihandelszonen VAE, Dubai LLC- Firmengründung England, Limited gründen- Firmengründung Bulgarien- Firmengründung Spanien: spanische S.L. und kanarische Sonderzone (ZEC)- Holding gründen, Holding Zypern, Dänemark, Spanien, Niederlande- internationales Steuerrecht- Firmengründung Madeira- Firmengründung Hong Kong, China- Offshore Firmengründung Seychellen, Belize, Cayman Islands, Singapur, BVI, Nevis- Bank gründen- Gründung von Finanzdienstleistungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaften- Glückspiel Lizenz Malta, Costa Rica, Gibraltar- Stiftungen und Trust im Ausland